Meta rüstet seinen KI-Assistenten für Werbeanzeigen auf, vieles noch im Test
Der KI-Assistent in Metas Werbeanzeigenmanager soll sich frühere Kampagnen und Ziele merken und künftig auf Anweisung Kampagnen anlegen. Vieles davon testet Meta erst; für welche Länder es gilt, sagt das Unternehmen nicht.
6. Oktober 2026
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung entworfen und von einer Person geprüft.
Was ist neu?
Meta hat am 6. Oktober 2026 auf der Advertising Week in New York neue KI-Werkzeuge für Werbekunden vorgestellt. Im Mittelpunkt steht der „Meta AI business assistant“ im Werbeanzeigenmanager (Ads Manager).
- Mehr Gedächtnis: Der Assistent soll sich Zusammenhänge wie das Vorquartal, saisonale Schwankungen und genannte Ziele merken und seine Empfehlungen darauf stützen. Auswertungen aus dem Ads Creative Studio sollen direkt einfließen.
- In Entwicklung: Kampagnen planen und anlegen, Bilder und Texte erzeugen sowie Zielgruppe oder Budget im Gespräch ändern. Laut Meta sollen Vorschauen und Freigaben dafür sorgen, dass der Werbekunde die Kontrolle behält.
- Im Test: Strategie, Tonalität und Markenrichtlinien aus anderen KI-Werkzeugen übernehmen sowie geplante Aufgaben wie Wochenberichte, Leistungswarnungen und Erinnerungen zur Budgetprüfung.
- Laut Meta verfügbar: Videos aus vorhandenen Bildern in Advantage+ creative sowie die Funktion Customer Lifecycle Strategy, die bei Kampagnen für Neukunden etwa empfiehlt, Bestandskunden auszuschließen. Das Ads Creative Studio wird für mehr Werbekunden freigegeben.
- Später: Markenwerbende und Agenturen sollen ihre Zielgruppe bis Jahresende im Detailed Targeting in Alltagssprache beschreiben können.
- Leistungsversprechen: Wer die Empfehlungen des Assistenten übernimmt, erzielt laut Meta typischerweise 5 Prozent mehr Abschlüsse bei gleichen Kosten je Abschluss. Das ist eine Herstellerangabe, die sich von außen nicht prüfen lässt.
- Länder: Weder Meta noch Social Media Today nennen Länder oder Regionen für die Einführung.
Was heißt das für Ihren Betrieb?
Für Betriebe, die auf Facebook und Instagram werben, kann der Assistent Routinearbeit abnehmen, etwa Auswertungen und regelmäßige Berichte. Das ist vor allem dort interessant, wo niemand Zeit hat, Kampagnen täglich zu beobachten.
Vorsicht ist bei den geplanten Funktionen geboten, die Budget und Zielgruppe ändern sollen. Hier geht es um Ihr Geld. Meta verspricht Freigabeschritte, doch wie sie im Alltag aussehen, ist noch nicht zu sehen. Unklar ist außerdem, welche Neuerungen in Deutschland überhaupt ankommen.
Was Sie jetzt tun können
- Im eigenen Werbeanzeigenmanager nachsehen, ob der Assistent und die neuen Funktionen dort schon angezeigt werden.
- Für jede Kampagne ein festes Budgetlimit setzen, bevor Sie Vorschläge des Assistenten übernehmen.
- Empfehlungen zuerst an einer kleinen Kampagne ausprobieren und die Ergebnisse mit früheren Zeiträumen vergleichen.
- Keine vertraulichen Strategieunterlagen hochladen, solange nicht klar ist, wie Meta sie verwendet.