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Samstag, 31. Oktober 2026

Neu bei den Großen

Gemini 4 Argon: Googles neues Spitzenmodell für Pro- und Ultra-Abos

Seit dem 13. Oktober 2026 verteilt Google sein neues Spitzenmodell Gemini 4 Argon in der Gemini-App, aber nur an Abonnenten von Google AI Pro und Ultra. Kostenlose Konten und Workspace-Firmenkonten ohne Zusatzpaket bleiben außen vor.

13. Oktober 2026 · Google

Illustration: eigene Grafik, keine Fotografie.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung entworfen und von einer Person geprüft.

Was ist neu?

  • Google hat Gemini 4 Argon am 30. September 2026 als neues Spitzenmodell vorgestellt, zunächst nur für einen kleinen Kreis von IT-Sicherheitsfachleuten. Seit dem 13. Oktober verteilt Google es weltweit und schrittweise in der Gemini-App an Abonnenten von Google AI Pro und Ultra. Auch im KI-Modus der Google-Suche steht es diesen beiden Abos zur Verfügung.
  • Gedacht ist Argon für anspruchsvolle, lange Aufgaben. Google nennt als Beispiele die Analyse eines komplexen Finanzberichts, eine Präsentation aus vielen Quellen und ein interaktives 3D-Modell. Laut Google antwortet Argon direkter, wiederholt sich seltener und meldet bei längeren Aufgaben öfter den Zwischenstand.
  • Ebenfalls nur für Pro und Ultra: ein Aufgabenmodus, in dem Gemini weiterarbeitet, wenn Sie nicht am Rechner sitzen. Am selben Tag meldete Google, dass der Programmier-Agent Google Antigravity jetzt in der Gemini-App für macOS läuft, bislang nur auf Englisch.
  • Wer die kostenlose Version nutzt, bekommt Argon nicht. Bei Firmenkonten in Google Workspace ist es laut Googles Hilfeseite in den normalen Editionen wie Business Standard oder Business Plus nicht enthalten, sondern nur mit den Zusatzpaketen AI Expanded Access (bis zu 200 Anfragen pro Tag) oder AI Ultra Access (bis zu 500). Freischalten muss das der Administrator.
  • Für Entwickler kostet Argon über die Gemini-Schnittstelle zum Einführungspreis 2 US-Dollar je Million Eingabe- und 10 US-Dollar je Million Ausgabe-Token. Ab dem 1. Dezember verdoppeln sich die Preise.

Was heißt das für Ihren Betrieb?

Für die meisten Büroaufgaben, etwa Mails, Zusammenfassungen oder Textentwürfe, braucht es kein Spitzenmodell. Google zielt mit Argon auf aufwendige Projekte, nicht auf den Alltag. Die veröffentlichten Leistungswerte sind Herstellerangaben; ob sich ein teureres Abo lohnt, zeigt nur ein Test mit Ihren eigenen Aufgaben.

Entscheidend ist die Kontofrage. Viele Betriebe nutzen Gemini über Google Workspace, und dort kommt Argon nicht automatisch an. Dafür gilt bei den Workspace-Editionen, in denen Gemini fest enthalten ist, eine wichtige Zusage: Chats und hochgeladene Dateien werden laut Google nicht von Prüfern gelesen und nicht zum Verbessern der KI-Modelle verwendet. Wer mit Kundendaten arbeitet, sollte vor einem Wechsel auf ein privates Abo prüfen, welche Datenzusagen dort gelten.

Was Sie jetzt tun können

  • Klären Sie, ob Sie Gemini über ein privates Abo oder über Google Workspace nutzen; davon hängt ab, ob Argon bei Ihnen ankommt.
  • Mit Pro oder Ultra: Lassen Sie dieselbe typische Aufgabe vom bisherigen und vom neuen Modell erledigen und vergleichen Sie die Ergebnisse.
  • Mit Workspace: Fragen Sie Ihren Administrator nach der Zugriffsstufe Ihres Kontos, bevor Sie über ein Zusatzpaket nachdenken.
  • Schließen Sie kein Abo nur wegen der Ankündigung ab, solange ein solcher Vergleich fehlt.

Quellen

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