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Samstag, 31. Oktober 2026

Neu bei den Großen

Copilot Business: ab Dezember ohne Basis-Abo, Zusatzkosten nach Verbrauch

Microsoft ändert den Kauf von Microsoft 365 Copilot Business: Ab 1. Dezember 2026 ist kein Microsoft-365-Basis-Abo mehr Voraussetzung. Bei Neukäufen über Partner soll zudem eine Abrechnung nach Verbrauch voreingestellt sein, in Deutschland vorerst nicht.

14. Oktober 2026

Illustration: eigene Grafik, keine Fotografie.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung entworfen und von einer Person geprüft.

Was ist neu?

  • Kauf ohne Basis-Abo: Ab dem 1. Dezember 2026 lassen sich Microsoft 365 Copilot und Microsoft 365 Copilot Business auch ohne passendes Microsoft-365-Grundabo kaufen. Das steht in einer Mitteilung an Microsoft-Partner vom 14.10. Die neuen Angebote erhalten eigene Artikelnummern und kosten laut Microsoft dasselbe wie die bisherigen.
  • Neue Namen für Bestehendes: Seit dem 16.10. tragen die bisherigen Angebote, die ein Grundabo voraussetzen, den Zusatz „(add-on)“. Über Microsoft-Partner im CSP-Programm werden sie ab 1.12. nicht mehr neu verkauft. Laufende Verträge bleiben laut Microsoft mit Preis und Verlängerung unverändert; Kunden müssen nichts tun.
  • Abrechnung nach Verbrauch voreingestellt: Für neue Copilot-Business-Lizenzen, die über CSP-Partner gekauft werden, ist ab 1.12. eine verbrauchsabhängige Abrechnung standardmäßig eingeschaltet. Sie betrifft Zusatzdienste wie Copilot Cowork, die Microsoft in „Copilot Credits“ misst. Voreingestellt ist eine Obergrenze von 4.000 Credits je Nutzer und Monat, die Administratoren ändern können. Ursprünglich hatte Microsoft dafür den 2.11. genannt, worüber auch Swiss IT Magazine berichtete.
  • Deutschland vorerst ausgenommen: Die voreingestellte Verbrauchsabrechnung startet laut Microsoft zunächst nicht in Deutschland, ebenso unter anderem nicht in Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Belgien und Polen. Weitere Informationen will Microsoft geben, wenn die Verfügbarkeit auf diese Länder ausgeweitet wird.
  • Copilot Business ist laut Microsoft für Organisationen mit bis zu 300 Nutzern gedacht und läuft mit Jahresbindung.

Was heißt das für Ihren Betrieb?

Wer Copilot schon nutzt, muss nichts umstellen. Für Neukunden wird der Einstieg formal einfacher, weil das Grundabo als Bedingung wegfällt.

Wichtiger ist die Kostenseite. Neben dem festen Preis je Lizenz rechnet Microsoft immer mehr Dienste nach Verbrauch ab. Ist diese Abrechnung eingeschaltet, können Kosten entstehen, die in keinem Angebot standen. Einen Euro-Betrag für die voreingestellte Obergrenze nennt Microsoft in der Mitteilung nicht; den Preis je Credit sollten Sie beim Händler erfragen. Dass Deutschland zunächst ausgenommen ist, verschafft Zeit; Microsoft beschreibt die Ausnahme aber ausdrücklich als vorläufig.

Bis 31.12.2026 bewirbt Microsoft bei seinen Partnern außerdem Rabatte für berechtigte Kunden: 25 Prozent auf das Paket aus Microsoft 365 Business Basic und Copilot Business sowie 15 Prozent auf Copilot Business allein (1 bis 300 Plätze, Jahresabo mit jährlicher Zahlung). Ob Ihr Betrieb berechtigt ist, klärt der Händler.

Was Sie jetzt tun können

  • Beim IT-Dienstleister nachfragen, über welchen Weg Ihre Microsoft-Lizenzen laufen und ob dort schon eine Abrechnung nach Verbrauch aktiv ist.
  • Im Microsoft 365 Admin Center unter Copilot und Kostenverwaltung (Cost management) prüfen, ob Ausgabengrenzen gesetzt sind.
  • Vor einem Neukauf ab Dezember schriftlich geben lassen, welche Kosten fest und welche verbrauchsabhängig sind.

Quellen

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