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Samstag, 31. Oktober 2026

KI-Tools

Google Meet übersetzt Gespräche jetzt zwischen 63 Sprachen

Die Sprachübersetzung in Google Meet kann jetzt 63 Sprachen in beliebiger Kombination und erkennt die gesprochene Sprache selbst. Nutzbar ist sie nur in bestimmten Tarifen und mit Zeitgrenze je Besprechung.

22. Oktober 2026 · Google

Illustration: eigene Grafik, keine Fotografie.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung entworfen und von einer Person geprüft.

Was ist neu?

Google hat am 22. Oktober 2026 angekündigt, dass die Sprachübersetzung in Google Meet jetzt 63 Sprachen unterstützt, im Browser sowie unter Android und iOS. Grundlage ist nach Angaben von Google das Modell Gemini 3.5 Live Translate.

  • Mehr Sprachen: Im April 2026 ging die Übersetzung nur zwischen Englisch und fünf Sprachen, darunter Deutsch, und je Besprechung nur für ein Sprachpaar. Jetzt sind beliebige Kombinationen der 63 Sprachen in derselben Besprechung möglich. Deutsch gehört laut Googles Hilfeseite zu den 63 Sprachen.
  • Automatische Erkennung: Meet erkennt die gesprochene Sprache selbst, auch wenn jemand wechselt. Jeder Teilnehmer schaltet die Übersetzung für sich ein und kann Sprachen angeben, die er versteht und die deshalb nicht übersetzt werden.
  • Tarife: Business Standard und Plus, Enterprise Standard und Plus, Frontline Plus, einige KI-Zusatzpakete sowie für Privatkunden Google AI Pro und Ultra. Business Starter steht nicht auf der Liste. Organisiert ein berechtigtes Konto die Besprechung, können auch Gäste anderer Firmen die Übersetzung nutzen.
  • Grenzen: Bis zu 90 Minuten je Besprechung in den berechtigten Grundtarifen und bei Google AI Pro, bis zu 8 Stunden mit den Zusatzpaketen AI Expanded Access und AI Ultra Access sowie mit Google AI Ultra. Nicht verfügbar sind Livestreams, Aufzeichnungen, clientseitig verschlüsselte Besprechungen und Einwahl per Telefon. Dazu kommen regionale und Altersbeschränkungen, die Google nicht näher beschreibt.
  • Zeitplan: Firmen mit schneller Freigabe (Rapid Release) erhalten die Funktion ab 22. Oktober, die reguläre Freigabe (Scheduled Release) startet schrittweise am 2. November 2026. Bei der regulären Freigabe kann es bis zu 15 Tage dauern, bis die Funktion sichtbar ist.
  • Steuerung und Datenschutz: Ist Gemini für Meet aktiviert, ist die Übersetzung in den Verwaltungseinstellungen standardmäßig eingeschaltet und lässt sich je Organisationseinheit oder Gruppe abschalten. Für Teilnehmer ist sie zu Beginn jeder Besprechung aus. Nach Angaben von Google werden Stimmdaten nicht gespeichert und nicht zum Training von Modellen verwendet.

Was heißt das für Ihren Betrieb?

Für Betriebe mit Kunden, Lieferanten oder Beschäftigten, die eine andere Sprache sprechen, kann das Videogespräche spürbar erleichtern. Neu ist vor allem, dass nicht mehr Englisch zwingend eine der beiden Sprachen sein muss.

Der Haken sind Tarif und Zeitgrenze: Mit Business Starter geht es nicht, und in den Grundtarifen ist nach 90 Minuten Schluss. Maschinelle Übersetzung kann zudem Fehler machen, besonders bei Fachbegriffen, Zahlen und Dialekt.

Was Sie jetzt tun können

  • Im Verwaltungsbereich prüfen, welchen Workspace-Tarif Ihr Betrieb hat und ob Gemini für Meet eingeschaltet ist.
  • Die Übersetzung zuerst in einem internen Probegespräch mit der gewünschten Sprache testen, bevor Sie sie mit Kunden einsetzen.
  • Teilnehmer vorab darauf hinweisen, dass übersetzt wird, und wichtige Absprachen danach schriftlich bestätigen.

Quellen

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