Siri AI spricht fünf weitere Sprachen, Deutsch und die EU bleiben außen vor
Mit den Updates auf Version 27.2 versteht Siri AI auch Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Japanisch und Koreanisch. Deutsch fehlt, und auf iPhone, iPad und Apple Watch bleibt die neue Siri in der EU gesperrt.
26. Oktober 2026
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung entworfen und von einer Person geprüft.
Was ist neu?
- Apple hat am 26. Oktober 2026 mit iOS, iPadOS, macOS, watchOS und visionOS 27.2 die neue Siri AI für Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch freigegeben. Seit dem Start am 14. September 2026 lief sie nur auf Englisch.
- Bis Ende 2026 sollen laut Apple traditionelles Chinesisch, Norwegisch, Türkisch und Vietnamesisch folgen. Deutsch steht in keiner der beiden Listen. heise rechnet mit Deutsch frühestens 2027, einen Termin nennt Apple nicht.
- Siri AI ist weiter als Beta gekennzeichnet. Apple beschreibt sie als neu gebaute Siri auf Basis von Apple Intelligence, die persönliche Inhalte aus Nachrichten, E-Mails und Fotos einbezieht, Aktionen in Apps ausführt und Fragen zum Bildschirminhalt beantwortet.
- In der EU ist Siri AI auf iPhone, iPad und Apple Watch weiterhin nicht verfügbar. Apple erklärt, man arbeite mit der EU an einer gemeinsamen Lösung. Laut heise ist offen, wann und wie Apple das Angebot an das EU-Gesetz über digitale Märkte (DMA) anpasst.
- Auf dem Mac funktioniert Siri AI laut heise nur, wenn das System auf eine unterstützte Sprache wie Englisch eingestellt ist.
- Für bestimmte Funktionen, die auf Apple-Servern laufen, darunter Siri AI, gelten tägliche Nutzungsgrenzen. Erweiterten Zugang will Apple künftig gegen Gebühr anbieten. Für Nutzer unter 13 Jahren ist Siri AI nicht verfügbar.
Was heißt das für Ihren Betrieb?
Für Betriebe in Deutschland ändert das Update praktisch nichts: Auf Firmen-iPhones gibt es die neue Siri hier nicht, und auf Deutsch auch anderswo nicht. Wer liest oder hört, die neue Siri erledige Aufgaben in Apps selbstständig, sollte wissen, dass das für iPhones in der EU derzeit nicht gilt.
Apple Intelligence als Ganzes gibt es laut Apple bereits auf Deutsch. Die EU-Sperre betrifft nach Apples Angaben Siri AI und die Funktionen, die darauf aufbauen.
Ein Sonderfall sind Macs mit englischer Systemsprache. Dort kann Siri AI laut heise laufen und greift dann auf persönliche Inhalte wie E-Mails zu. Ob das bei Firmengeräten gewollt ist, sollte der Betrieb bewusst entscheiden.
Was Sie jetzt tun können
- Keine Gerätekäufe oder Arbeitsabläufe auf Siri AI ausrichten, solange Apple keinen Termin für Deutsch und die EU nennt.
- Die vorhandenen Apple-Intelligence-Funktionen auf Deutsch an typischen Büroaufgaben ausprobieren, statt auf die neue Siri zu warten.
- Prüfen, ob Firmen-Macs auf Englisch laufen, und festlegen, ob Siri AI dort auf geschäftliche Mails und Dokumente zugreifen darf.