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Samstag, 31. Oktober 2026

Neu bei den Großen

Gemini 4 Carbon: Googles neues Spitzenmodell, vorerst nur für Cyberabwehr

Zwei Wochen nach der breiten Freigabe von Argon stellt Google Gemini 4 Carbon vor. Es soll vor allem bei IT-Sicherheit und langen Aufgaben stark sein, geht aber zuerst nur an ausgewählte Sicherheitspartner. Für Betriebe ändert sich vorerst nichts.

28. Oktober 2026 · Google

Illustration: eigene Grafik, keine Fotografie.

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung entworfen und von einer Person geprüft.

Was ist neu?

  • Google DeepMind hat am 28. Oktober 2026 Gemini 4 Carbon vorgestellt. Nach Angaben von Google ist es das bisher stärkste Modell des Konzerns, mit Schwerpunkt auf Cybersicherheit und langen, mehrstufigen Aufgaben. Es baut auf Gemini 4 Argon auf, das Google am 30. September vorgestellt und am 13. Oktober breit freigegeben hat.
  • Zugang: Zuerst erhält eine ausgewählte Gruppe von Fachleuten für Cyberabwehr das Modell. Weitere vertrauenswürdige Partner sollen schrittweise über ein Programm namens Fairwind dazukommen. Entwicklern, Unternehmen und Verbrauchern verspricht Google das Modell so bald wie möglich, nennt aber kein Datum.
  • Begründung: Google will laut Beitrag Rückmeldungen sammeln und Schutzmaßnahmen nachschärfen; zudem beteiligt sich Google am freiwilligen Vorab-Testprozess der US-Regierung für neue Modelle.
  • Preise für Entwickler: Zum Start 2 US-Dollar je Million eingegebener Token und 10 US-Dollar je Million ausgegebener Token, wie bei Argon. Danach sollen 4 und 20 US-Dollar gelten; wann, sagt Google nicht. Laut VentureBeat sieht der Testanbieter Artificial Analysis derzeit aber keine öffentliche Schnittstelle für Carbon.
  • Leistung: Google meldet Platz 1 im Intelligence Index v5.0 von Artificial Analysis mit 59 Punkten. VentureBeat berichtet unter Berufung auf Artificial Analysis auch eine Schattenseite: Carbon beantwortet in einem Wissenstest mehr Fragen richtig als Argon (58 statt 48 Prozent), die dort gemessene Halluzinationsrate stieg aber von 4 auf 11 Prozent. Sie gibt an, wie oft das Modell eine falsche Antwort gibt, statt eine Frage offenzulassen, und ist nicht der Anteil erfundener Antworten insgesamt. In einigen Vergleichstests liegt Carbon hinter Modellen anderer Anbieter.

Was heißt das für Ihren Betrieb?

Direkt nutzen können Sie Carbon derzeit nicht. Wer ein Abo von Google AI Pro oder Ultra hat, arbeitet in der Gemini-App weiter mit Argon als neuestem verfügbaren Modell.

Die Ankündigung zeigt eine Richtung: Google stellt Fähigkeiten beim Finden und Beheben von Sicherheitslücken in den Vordergrund und gibt das Modell deshalb nur gestaffelt heraus. Das richtet sich an Fachleute, nicht an kleine Betriebe.

Viele Leistungszahlen sind Angaben von Google selbst, worauf VentureBeat hinweist. Und die Messung von Artificial Analysis erinnert daran, dass auch neue Spitzenmodelle Dinge erfinden. Wer Ergebnisse von KI-Modellen weitergibt, muss sie weiterhin prüfen.

Was Sie jetzt tun können

  • Keine Pläne oder Budgets auf Carbon ausrichten, solange Google keinen Termin für die allgemeine Freigabe nennt.
  • Wenn Sie Gemini nutzen: Antworten mit Zahlen, Namen oder Rechtsbezug auch beim neuesten Modell gegenprüfen.
  • IT-Sicherheit nicht auf angekündigte Werkzeuge stützen. Regelmäßige Updates und Datensicherungen bleiben die Grundlage.

Quellen

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